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Forschungsauftrag zu Arbeitskräftepotenziale

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Forschungsauftrag des BMAS zur Nutzung digitaler Potenziale

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen europaweiten Forschungsauftrag ausgeschrieben, der sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richtet. Ziel ist es, die Potenziale digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) für eine inklusivere und nachhaltigere Teilhabe am Arbeitsleben zu erforschen und zu nutzen.

Herausforderungen durch demografischen Wandel und Inklusion

Angesichts des demografischen Wandels besteht ein wachsender Bedarf, Beschäftigte möglichst lange und unter guten Bedingungen im Arbeitsmarkt zu halten. Gleichzeitig sollen ungenutzte Potenziale im Inland erschlossen und die Arbeitswelt diverser gestaltet werden. Digitale Technologien und KI bieten hierbei vielfältige Möglichkeiten, insbesondere Menschen mit altersbedingten, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen besser zu integrieren und ein alters- sowie behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Beispiele hierfür sind die Erschließung neuer Arbeitstätigkeiten durch digitale Hilfsmittel oder die Vereinfachung bestehender Arbeitsprozesse, um die Teilhabe am Arbeitsleben zu erleichtern. Allerdings fehlt es vielen KMU an Wissen und Informationen über verfügbare technologische Unterstützungsmöglichkeiten, was die flächendeckende Nutzung erschwert.

Ziele und Ablauf des Forschungsprojekts

Der ausgeschriebene Forschungsauftrag mit dem Titel „Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen“ verfolgt folgende Kernziele:

  • Erfassung der Möglichkeiten und Bedarfe von KMU sowie Beschäftigten mit Beeinträchtigungen im Umgang mit digitalen Technologien
  • Entwicklung und Implementierung praxistauglicher Lösungen
  • Zielgruppengerechter Transfer der Ergebnisse in die betriebliche Praxis

Durch diese Maßnahmen sollen nicht nur neue Arbeitskräftepotenziale erschlossen werden, sondern auch das Erfahrungswissen der Beschäftigten gesichert und bestehende Beratungsstrukturen gestärkt werden. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines Wettbewerblichen Dialogs, der einen intensiven Austausch zwischen Auftraggeber und Bewerbern ermöglicht.

Teilnahmemöglichkeiten und Fristen

Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich bis zum 30. September 2026 für den Teilnahmewettbewerb bewerben. Weitere Informationen zur Ausschreibung sowie zur Teilnahme sind auf der offiziellen Vergabeplattform verfügbar.

Zur Ausschreibung auf evergabe-online.de

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