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Vakanzzeiten erschweren Besetzung

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Rückgang der offenen Stellen im Handwerk

Die wirtschaftliche Schwäche wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt im Handwerk aus. Im Jahresdurchschnitt 2025 gab es mit 123.000 gemeldeten offenen Stellen sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Dies deutet auf eine leicht nachlassende Nachfrage nach Fachkräften in handwerklichen Berufen hin.

Steigende Vakanzzeiten erschweren Besetzung

Trotz des Rückgangs der Stellenangebote verlängert sich die Zeit, die benötigt wird, um offene Positionen zu besetzen, deutlich. Die sogenannte Vakanzzeit – also die Dauer, die eine Stelle unbesetzt bleibt – lag im Handwerk bei durchschnittlich 242 Tagen.

Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller Berufe beträgt diese Zeit 167 Tage. Diese längeren Vakanzzeiten verdeutlichen, dass es weiterhin große Schwierigkeiten gibt, geeignete Fachkräfte zu finden.

Fachkräftemangel vor allem in Bau- und Technikberufen

Knapp die Hälfte aller bundesweiten Engpassberufe auf Fachkraftebene entfällt auf das Handwerk. Besonders betroffen sind die Bereiche Bau- und Ausbauberufe, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Elektro- und Mechatronikberufe. Diese Branchen leiden unter einem anhaltenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, was die Besetzung offener Stellen erschwert und die Vakanzzeiten verlängert.

Ausblick und Bedeutung für die Branche

Die Kombination aus sinkenden Stellenangeboten und gleichzeitig steigenden Besetzungszeiten zeigt, dass der Fachkräftemangel im Handwerk trotz wirtschaftlicher Schwäche weiterhin ein zentrales Problem bleibt. Unternehmen müssen verstärkt in Ausbildung, Weiterbildung und attraktive Arbeitsbedingungen investieren, um dem Engpass entgegenzuwirken und langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Eine Unterstützung ist unser Arbeitgeber Service und der Stellengenerator.

 

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