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Arbeitsmarkt im September 2026

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Leichte Entspannung am Arbeitsmarkt im September

Im September 2026 zeigt sich am deutschen Arbeitsmarkt eine beginnende, jedoch eher verhaltene Herbstbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 67.000 auf knapp 2.994.000, was einer Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent entspricht. Trotz dieses Rückgangs liegt die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 40.000 höher. Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosenzahl sogar leicht um 12.000, was auf eine noch nicht vollständig spürbare wirtschaftliche Erholung hinweist.

Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Die Unterbeschäftigung, die neben Arbeitslosigkeit auch kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt, verringerte sich saisonbereinigt um 7.000 Personen auf 3,615 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Unterbeschäftigung jedoch um 25.000 gestiegen. Die Erwerbslosenquote nach ILO-Definition lag im August bei 4,3 Prozent und bietet damit ein ergänzendes Bild zur offiziellen Arbeitslosenquote.

Entwicklung bei Kurzarbeit

Die Anmeldungen für konjunkturelle Kurzarbeit blieben im September mit 18.000 Personen vergleichsweise niedrig. Die tatsächliche Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld lag nach vorläufigen Daten im Juli bei 118.000 Beschäftigten, was einen Rückgang von 13.000 gegenüber dem Vormonat und einen deutlichen Rückgang von 69.000 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dennoch bleibt das Niveau langfristig etwas erhöht.

Beschäftigung und Erwerbstätigkeit

Die Zahl der Erwerbstätigen sank im August saisonbereinigt um 29.000 auf 45,58 Millionen und liegt damit 236.000 unter dem Vorjahresniveau. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ging von Juni auf Juli leicht um 12.000 zurück und liegt mit 34,68 Millionen Beschäftigten um 84.000 unter dem Vorjahr. Die geringfügig entlohnte Beschäftigung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 50.000 auf 7,61 Millionen Personen.

Arbeitskräftenachfrage bleibt schwach

Die Nachfrage nach Arbeitskräften zeigt sich weiterhin gedämpft. Im September waren 660.000 Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 30.000 mehr als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) stieg leicht um einen Punkt auf 104, liegt aber im Jahresvergleich um sechs Punkte höher, was auf eine moderate Verbesserung der Stellennachfrage hindeutet.

Geldleistungen und Hilfebedürftigkeit

Im September erhielten rund 1,08 Millionen Personen Arbeitslosengeld – ein Anstieg von 85.000 gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Grundsicherungsberechtigten sank hingegen um 145.000 auf 3,7 Millionen. Damit waren 6,8 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung hilfebedürftig, was auf anhaltende Herausforderungen im Sozialbereich hinweist.

Trotz der saisonalen Herbstbelebung bleibt der Arbeitsmarkt in Deutschland im September 2026 insgesamt schwach. Damit die Transformation erfolgreich angegangen werden kann, sind vor allem Fortbildungen wie zum KI-Manager oder im Bereich AI Automation sinnvoll und werden durch den Bildungsgutschein unterstützt. Die Arbeitslosigkeit ist leicht gesunken, die Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung jedoch rückläufig. Die Nachfrage nach Arbeitskräften zeigt nur eine moderate Erholung, während die Zahl der Hilfebedürftigen weiterhin hoch bleibt.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt im September 2026

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