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Visum für die Berufsausbildung

Deutschland ist bekannt für sein duales Ausbildungssystem und bietet auch im Jahr 2025 internationale Chancen wie nie zuvor. Immer mehr Unternehmen suchen junge, motivierte Menschen aus dem Ausland, um Ausbildungsstellen zu besetzen und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Mit dem Visum für die Berufsausbildung öffnet sich der Weg für talentierte Bewerberinnen und Bewerber aus Drittstaaten, um in Deutschland eine qualifizierte Ausbildung zu absolvieren und damit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu legen. In diesem Beitrag erfährst du alles Wichtige zu Voraussetzungen, Ablauf, Vorteilen und Perspektiven dieses Visums.

Was ist das Visum für die Berufsausbildung?

Das Visum für die Berufsausbildung ist ein spezieller Aufenthaltstitel, der es Menschen aus Nicht-EU-Staaten ermöglicht, eine anerkannte Ausbildung in Deutschland zu beginnen. Das deutsche Ausbildungssystem – vor allem die duale Ausbildung – ist international anerkannt und kombiniert betriebliche Praxis mit theoretischem Unterricht an Berufsschulen. Die Ausbildung dauert meist zwei bis dreieinhalb Jahre und eröffnet beste Chancen für den Einstieg in den deutschen und europäischen Arbeitsmarkt.

Für wen eignet sich das Visum für die Berufsausbildung?

Dieses Visum richtet sich an:
  • Schulabsolventinnen und -absolventen aus Drittstaaten, die eine qualifizierte Berufsausbildung in Deutschland machen möchten
  • Bewerber, die einen Ausbildungsplatz bei einem anerkannten deutschen Ausbildungsbetrieb gefunden haben
  • Interessenten mit ausreichenden Deutschkenntnissen und schulischer Vorbildung (mindestens mittlerer Schulabschluss)
Typische Branchen sind Handwerk, Technik, Industrie, IT, Pflege, Gastronomie, Einzelhandel, Logistik, Hotellerie und viele mehr.

Voraussetzungen für das Visum zur Berufsausbildung (2025)

  • Ausbildungsvertrag: Du benötigst einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag mit einem anerkannten deutschen Ausbildungsbetrieb.
  • Schulische Vorbildung: In der Regel mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger ausländischer Abschluss, je nach Ausbildungsberuf.
  • Deutschkenntnisse: Nachweis von Deutschkenntnissen auf mindestens B1-Niveau (z. B. durch telc oder Goethe-Zertifikat). Für einige Berufe ist B2 empfehlenswert.
  • Gesicherter Lebensunterhalt: Du musst nachweisen, dass du während der Ausbildung für deinen Lebensunterhalt aufkommen kannst. Das geht in der Regel durch die Ausbildungsvergütung oder ein Sperrkonto (2025: ca. 934 Euro/Monat).
  • Krankenversicherung: Nachweis einer Krankenversicherung für die Dauer der Ausbildung.
  • Keine schwerwiegenden Vorstrafen: Polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge.

Ablauf: Schritt für Schritt zum Visum für die Berufsausbildung

  • 1. Ausbildung suchen und Vertrag abschließen: Suche gezielt nach Ausbildungsstellen auf Jobbörsen wie jobsingermany.de. Nach erfolgreicher Bewerbung unterschreibst du einen Ausbildungsvertrag.
  • 2. Unterlagen zusammenstellen: Sammle alle erforderlichen Dokumente: Ausbildungsvertrag, Nachweis des Schulabschlusses, Sprachzertifikat, Nachweis zur Finanzierung und Krankenversicherung, Pass, ggf. Motivationsschreiben.
  • 3. Visum beantragen: Stelle den Antrag bei der deutschen Botschaft oder dem Konsulat in deinem Heimatland. Plane Wartezeiten ein und vereinbare einen Termin frühzeitig.
  • 4. Visum erhalten und Einreise: Nach Bewilligung reist du nach Deutschland ein. Melde dich bei der Ausländerbehörde an deinem Wohnort und beantrage den Aufenthaltstitel.
  • 5. Start der Ausbildung und Integration: Beginne deine Ausbildung, lerne neue Kolleginnen und Kollegen kennen und nutze Integrations- und Sprachkurse.
 

Welche Vorteile bietet das Visum für die Berufsausbildung?

  • Qualifizierte Ausbildung nach internationalem Standard: Deutsche Ausbildungsabschlüsse sind weltweit anerkannt und bieten beste Berufschancen.
  • Vergütung schon während der Ausbildung: Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung, die den Lebensunterhalt weitgehend deckt.
  • Direkter Berufseinstieg: Nach erfolgreichem Abschluss gibt es hervorragende Übernahmechancen und Möglichkeiten für eine langfristige Karriere in Deutschland.
  • Aufenthaltsperspektive: Nach der Ausbildung kannst du bis zu 12 Monate in Deutschland bleiben, um einen Job zu suchen, und dann auf einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit wechseln.
  • Familiennachzug: Unter bestimmten Voraussetzungen kann nach Ausbildungsbeginn auch die Familie nachziehen.
  • Viele Weiterbildungs- und Aufstiegschancen: Meister, Fachwirt, Techniker oder ein anschließendes Studium sind möglich.

Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und Integration

  • Bewirb dich frühzeitig – viele Ausbildungsstellen werden ein Jahr im Voraus vergeben.
  • Bereite deinen Lebenslauf und dein Anschreiben nach deutschem Standard vor – tabellarisch und klar strukturiert.
  • Verbessere deine Deutschkenntnisse – je besser du sprichst, desto leichter ist der Start in Alltag und Ausbildung.
  • Nutze Beratungsangebote und Informationsportale wie Make it in Germany oder jobsingermany.net
  • Sei offen für Neues und nimm an Integrations- und Freizeitangeboten teil.

Digitalisierung, mehr Angebote, höhere Nachfrage

Im Jahr 2025 stehen immer mehr Ausbildungsstellen auch internationalen Bewerbern offen. Bewerbungen und Verfahren werden zunehmend digitalisiert und beschleunigt. Besonders gefragt sind Berufe im Handwerk, der IT, Pflege, Technik und Gastronomie. Mit einer Ausbildung in Deutschland sicherst du dir exzellente Jobchancen – sowohl in Deutschland als auch international.

FAQ zum Visum für die Berufsausbildung

  •  Kann ich nach der Ausbildung in Deutschland bleiben?
    Ja, du kannst nach erfolgreichem Abschluss bis zu 12 Monate in Deutschland bleiben, um eine Arbeit zu suchen. Danach kannst du einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit beantragen.
  • Wie hoch sind die Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung?
    Sehr gut! Die meisten Auszubildenden werden nach der Ausbildung vom Betrieb übernommen, besonders in Mangelberufen.
  • Brauche ich Deutschkenntnisse vor Beginn der Ausbildung?
    Ja, mindestens B1-Niveau ist erforderlich. Für viele Berufe und die Integration ist B2 empfehlenswert.
  • Wie finde ich einen Ausbildungsplatz?
    Nutze Jobbörsen, Ausbildungsportale, soziale Medien und die Webseiten deutscher Unternehmen. Viele Plattformen bieten spezielle Filter für internationale Bewerber.
  • Können meine Eltern oder Familie mitkommen?
    In der Regel ist der Familiennachzug bei Minderjährigen möglich. Bei volljährigen Auszubildenden ist dies nach Ausbildungsbeginn und unter bestimmten Bedingungen möglich.

Deutschkenntnisse als Schlüssel für Integration und Erfolg

Gute Deutschkenntnisse sind der wichtigste Erfolgsfaktor für deine Ausbildung und dein Leben in Deutschland. Sie helfen dir, im Unterricht, am Arbeitsplatz und im Alltag zurechtzukommen, Freundschaften zu schließen und dich weiterzuentwickeln. Je besser dein Deutsch, desto größer deine Chancen. Nutze alle Möglichkeiten, Deutsch zu lernen – es lohnt sich!

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